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Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Ajoscha am Mi 20. Mär 2013, 13:40

Achela geht es soweit gut,er zeigt allerdings so einige Anzeichen seines Alters.Ende Juli wird er 16 Jahre alt.

Mich grault es vor dem Tag an dem auch er "gehen" wird. :cat-cry:
Ich tue alles um Achela das Leben so schön wie möglich zu machen.

Warum ist es nur so schwer von unseren Lieblingen loszulassen?

Ist nur eine "Info" von mir.

Liebe Grüße vom Senior Achela :cat-vh-grau:
Ajoscha
 

Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Samuja am Mi 20. Mär 2013, 14:03

Ich glaube, da ist jeder Mensch anders.
Ich finde loslassen nicht so schwer. Ich bin dankbar um die Zeit, die ich mit meinen Lieben hatte, weiß aber, dass sie nur begrenzt ist.
Loslassen kann man aber lernen - der erste Schritt ist, es zu akzeptieren.

Ich denke, was Du tust ist der beste Weg. Es dem Tier so gut wie möglich zu machen solange es zufrieden ist. Und irgendwann zuzulassen, dass es gehn muss.
Ich muss das auch immer bedenken: Kaja hat ja die Herzkrankheit und kann jeden Tag tot in der Ecke liegen. Oder aber auch plötzlich so schlecht beisammen sein, dass ich sie gehen lassen muss.
Damit zu leben und das hinzunehmen hat mir zueerst Angst gemacht. Und ich wollte sie schonen und schützen...aber ist das ein Katzenleben?

Sie hat 4 Jahre in der Hölle gelebt, bevor sie zu uns kam und ich wollte immer, dass sie länger als 4 Jahre glücklich ist - damit mehr als die Hälfte ihres Lebens in Glück stattgefunden hat - und das hat geklappt!!

Ich kenne Deine Angst, aber ich kann sie lindern, indem ich akzeptiere, dass es ist, wie es ist.

16 ist zwar schon Senior, aber da kann noch einiges gehen!

LG, Sam
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Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Ajoscha am Mi 20. Mär 2013, 14:21

Hallo Sonja,

Du hast ja Recht. Ich betrachte das "Leben und den Tod" sehr realistisch.Das gehört einfach dazu.
Meine beiden Kater hatte ich mit etwa 9 Monaten zu mir genommen.Es waren viele Jahre mit denen ich mit Ajoscha und Achela gelebt habe.Sie sind mir natürlich sehr ans Herz gewachsen.
Besonders zwischen Ajoscha und mir bestand ein "besonderes" Verhältnis.

Der Medizin und auch dem Menschen sind Grenzen gesetzt,diese müssen wir akzeptieren.
Ich habe allerdings das "Problem" das ich Tiere mehr liebe als den Menschen.Ausnahme ist mein Mann.

Ich werde mir alle Mühe geben Achela ein schönes "Seniorenleben" zu bieten.

LG :cat7:
Ajoscha
 

Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Ajoscha am Di 2. Apr 2013, 12:55

Möchte Euch ja nicht "langweilen"aber da mein Achela dies Jahr 16 Jahre alt wird,was ich sehr toll finde.
In den letzten Wochen habe ich aber alle Anzeichen bei Achela "entdeckt" die auf sein Alter "hinweisen" und das macht mir irgendwie Angst.

Werde wohl in den nächsten Tagen einen Tierarztbesuch "vereinbaren".

LG :cat7:
Ajoscha
 

Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Samuja am Di 2. Apr 2013, 13:20

Hehe, mein Sam ist erst 8, aber er hat schon nen sehr graues Gesicht - total niedlich. ;)

LG, Sam
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Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Mephisto am Do 4. Apr 2013, 20:13

Naja, alt werden wir alle. Der Tod gehört zum Leben dazu. Ich habe mir nie die Frage gestellt "wie lange noch?". Das macht mürbe. Ich stelle den Wohlfühlfaktor dem gegenüber. Ein glückliches Leben ist ein gutes Leben. Daher hab ich mir nur die Frage gestellt "wie mach ich dir ein schönes Leben, ein lebenswertes Leben"?
Also das, was du tust und was auch alle anderen hier tun.

Irgendwann müssen wir loslassen, ob wir wollen oder nicht, da wir zumeist unsere TIere überleben. Guten Gewissens kann ich meine Tiere in einen angst- und schmerzfreien Tod gehen lassen (bei dem ich 100%ig an ihrer Seite sein werde!), denn ich weiß, ich hab alles getan ihnen auf Erden ein wunderbares Leben zu geben, ganz ohne Angst, ohne Schmerz. Wenn der Tag da ist, werde ich zwar endlos traurig sein, aber ich werde bereit sein. mir wird etwas fehlen, aber es war da.
"Leuchtende Tage...nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen!" Getreu diesem Spürchlein sehe ich das und denke mir, dass der Tod nur ein weiterer Schritt im Leben ist; den wir jedoch alle zu gehen haben. Man muss die Dinge so akzeptieren, wie sie sind.

Und ich darf Dich beruhigen. Unsere Jule wurde auch mit gehobenem Alter etwas "älter" (so ab 17 etwa). Später wurde sie taub und war sehr sehr ruhig, unser altes Mädchen. Sie durfte noch raus, aber auch nur, weil sie vernünftigerweise den Garten nie mehr verließ. Wir hätten ihr nicht verbieten können in der Sonne zu sitzen, denn das liebte sie. Sie lag gern im Gras oder zwischen den Blumen und ließ sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Ab dem Zeitpunkt als sie taub wurde, überschritt sie die Grenzen des Gartens nicht mehr, sie war ein kluges Mädchen. Sie hat ein gutes Leben gehabt, ein liebevolles, ich glaube, sonst wär sie nicht so alt geworden. Sie starb mit 23 Jahren. Sie hatte in ihrem ersten Lebensjahr mehr durchgemacht als man meinen kann. Die verbliebenen 22 Jahre blieb sie bei uns. Was ihr auch im 1. Lebensjahr widerfahren war, wir hatten 22 Jahre ihr ein tolles Leben zu geben, so dass sie nie mehr an ihr 1. Lebensjahr denken musste. Ich dachte immer, diese Katze lebt ewig :cat-lol: .
Und unser erster Kater, der Dickie, wurde mit höherem Alter regelrecht pflegebedrüftig (jedoch schmerzfrei). Er wurde knapp 21 Jahre alt.

Ich denke, dass 16 ein gutes Alter ist, wo noch viel drin ist, wie Sonja schon sagte. Sie bauen ab im Alter, so wie wir Menschen und jedes andere Tier auch, aber deswegen ist man noch lange nicht zum Tode verurteilt, sondern kann mit den Zipperlein, die dazu kommen, auch noch gut und lange leben. Katzen sind nicht blöde, sie schonen sich, wenn es ihnen nicht gut geht und fahren im Alter etwas runter. Eine 75jährige Oma wird wohl auch in den seltensten Fällen noch einen Marathon laufen. :cat-wink:

Im Alter sollte man zwar schon öfter mal einen Check durchführen (wie bei Menschen), aber ich denke allzu viel Sorgen machen sollte man sich nicht. Mach es wie Du sagtest und mach ihr ein schönes Seniorenleben! So sollte es sein. :-)
:pfote: Liebe Grüße von Bine & den Fellis :pfote:

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Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Weberli am Fr 5. Apr 2013, 17:50

So isses! Ich stimme Dir mal wieder gerne 100 %ig zu liebe Bine! :cat-top:

LG, Angelika.
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Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Ajoscha am Sa 6. Apr 2013, 17:26

Da ich ein "realistischer Mensch" bin weiß ich auch was auf mich zu kommt.
Allerdings habe ich auch eine andere Einstellung zum Tod,ich kann mit dem Tod eines Menschen besser "umgehen" als mit dem Tod eines Tieres.

Ich kann guten Gewissens meine Kater "gehen" lassen.Ich weiß ja das ich alles getan habe.
Sorgen in diesem Sinne mache ich mir ja nicht,aber die Vorstellung das auch Achela nach 16 Jahren nicht mehr da ist,zermürbt mich.
Hatte zu Ajoscha und Achela eine ganz "besondere" Beziehung aufgebaut,sie gehören einfach zu meinem Leben.

Vielleicht liegt es auch daran,das ich die Verantwortung für Beide übernommen habe.Die Menschen die ich kenne können für sich selbst sorgen.

LG :cat7:
Ajoscha
 

Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Mephisto am Sa 13. Apr 2013, 11:28

Um den Beitrag nicht zu offtopic werden zu lassen, habe ich zu diesem Thema mal einen neuen Beitrag erstellt.

viewtopic.php?f=9&t=10053
:pfote: Liebe Grüße von Bine & den Fellis :pfote:

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Re: Gesundheitsvorsorge bei Katzen

Beitragvon Ajoscha am Do 16. Mai 2013, 11:11

Gestern waren wir mit Achela bei TÄ,die "Alterskrallen" mußten "gestutzt" werden. Soweit ist alles ok.
Achela "entwickelt" allerdings alle "Alterserscheinungen".
Wir können keine Nacht mehr durchschlafen,Achela "ruft" jede Nacht,habe mich "schlau" gemacht - auch dies Verhalten ist altersbedingt.

Ich leide jetzt schon unter dem Schlafdefezit. :(
Mit den "körperlichen" Alterssymptomen" komme ich ja klar aber das "Verhalten" von Achela macht mir manchmal doch etwas "Angst".

Er ist sehr "liebebedürftig" geworden.

Ich hoffe nur das er noch lange bei uns bleibt.

LG :cat7:
Ajoscha
 
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